Mitterfels, den 4. Januar 2012

 

Wir wünschen Ihnen...

ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2012! Vielen Dank, dass Sie schon seit Jahren zu unserer Kundschaft gehören. Und wenn noch nicht? Dann wird's höchste Zeit!  :0) Hier können Sie sich über unser Angebot informieren.

Liebe Grüße

Ihr Praxis-Team

 

Mitterfels, den 17. November 2011

 

Unsere vierbeinigen Lieblinge und die Winterszeit

Generell ist der Winter ja nichts Schlechtes. Dem Sommer gegenüber hat er aber schon so seine Nachteile:

– es wird viel viel früher dunkel als im Sommer und es wird – irgendwie – noch dazu auch dunkler (wären da nicht in der Weihnachtszeit die vielen Lichtlein).

– es ist viel kälter als im Sommer – zumindest in einem Sommer der so in etwa unseren Vorstellungen von einem Sommer entspricht – das Jahr 2011 könnten wir hier unter Umständen ausklammern;

– es liegt Schnee – was ja an sich auch nicht unbedingt schlecht sein muss, es sei denn, man ist klein, läuft auf vier Beinen und möchte irgendwie seinem Frauchen und Herrchen hinterher laufen.

– Dass es nebenbei auch noch sehr glatt sein kann, ist für unsere weitgehend „rutschfesten“ Freunde nur indirekt ein Nachteil: denn Frauchen und Herrchen wagen sich manchmal nicht hinaus.

– Viele Menschen laufen mit Grippe oder auch nur Erkältung herum, das Immunsystem ist schwer gefordert um uns zu schützen. Manchmal genügt die normale Vitaminversorgung da nicht mehr, Vorsorge ist wichtig.

Die schönen Seiten des Winters sind nicht unbedingt auch schön für die Tiere – und aufzählen muss ich sie wohl sowieso nicht! So, diese Liste ist weder vollständig noch birgt sie irgendeine neue Information, doch unser Verhalten unseren Vierbeinern gegenüber ist einfach die logische Konsequenz daraus.

Hunde

Lange Spaziergänge bei Tageslicht werden schwierig, außerdem ist bei hohem Schnee oder Glatteis schon sehr viel Kondition gefragt, die nicht alle Hunde automatisch besitzen. Gehen die Tiere an der Leine können sie sich oftmals nicht warm laufen, Schneeklumpen verhängen sich an den Beinen und am Bauch, Nässe kommt von oben und von unten, Kälte schleicht sich durch das Fell bis auf die Haut. Auch im Auto ist's für die Tiere oft sehr kalt und unangenehm, ebenso im Gasthaus oder im Café auf dem Fußboden.

Meist kann man nur auf geräumten Straßen gehen – durch den seitlich aufgeschobenen Schnee werden die Straßen eng, in der Dämmerung sehen die Autofahrer schlecht und haben häufig nicht genug Platz zum Ausweichen. Streusalz greift die Pfoten an und brennt, Streusplit setzt sich zwischen die Ballen und sticht und drückt. Die Tiere lecken die gereizte Haut, es kommt zu Ekzemen.

Durch Schneefressen leidet der Magen – Erbrechen und Durchfall können die Folgen sein.

Oje, wer das liest, der würde wohl am Liebsten im Winter in den Süden ziehen oder Winterschlaf machen! Aber wie heißt's so schön? Gefahr erkannt – Gefahr gebannt! Also, dann bannen wir 'mal!

Unsere Tipps: Alte oder kurzhaarige Hunde, die sich im hohen Schnee schwer tun, sich nicht richtig warm laufen können, bekommen – auch wenn's manchmal lustig aussieht und man sich entsprechende Bemerkungen anhören muss – ein Deckchen oder dergleichen. Bei den Senioren muss man sich auch überlegen, wo man mit ihnen geht, denn das Laufen im Schnee, eventuell sogar das Springen von einer Fußspur in die andere, das kann auch den Rücken überfordern. Bei kurzhaarigen Wohnungshunden, die nicht nur ein kurzes Fell haben, sondern ja auch ein Fell, das sich der warmen Stube angepasst hat, wäre auch ein Schutz vor der winterlichen Kälte anzuraten – wir gehen ja auch nicht mit der selben Kleidung ins Freie, mit der wir daheim am warmen Ofen sitzen. Auch die Pfoten sollten geschützt werden – und das nicht nur bei kleinen Hunden (die könnte man im Notfall ja sogar über gesalzte Wege tragen)! Es gibt Schuhe, ja sogar eine Art Gummistiefel und gute Fettcremes, die die Nässe und das Salz gar nicht erst an die Ballen und die empfindliche Haut zwischen den Ballen heran lassen. Auch Vaseline oder eine andere Fettcreme ohne Durfstoffe und ähnlichen chemischen Zusätzen kann man dafür gut verwenden.

Um in der Dämmerung nicht übersehen zu werden, sind reflektierende Halsbänder oder sogar blinkende Anhänger manchmal lebensrettend. Reflektierende Bänder mit Klettverschluss gibt es auch für Frauchen und Herrchen z.B. um den Oberarm. Auch Deckchen mit reflektierenden Zeichen oder Schriften sind im Handel erhältlich. Die Athleten unter unseren Hunden kommen im Winter bewegungsmäßig oft keineswegs auf ihre Kosten. Da sind wir gefordert, so weit wie möglich keine Langeweile aufkommen zu lassen. Ist genügend Platz zur Verfügung kann man mit Wurfspielzeug ein paar Kalorien verbrauchen (nicht nur die Hunde!) - ruhiger geht es beim Versteckspiel zu – irgendwelche Leckerli müssen gesucht und gefunden werden. Auch das Lernen neuer Kommandos, vielleicht auch einiger Kunststücke, bringt Bewegung in die „stade Zeit“!

Trotz alledem muss an den Kalorienbedarf gedacht werden – der ist im Winter sicher wesentlich geringer als im Sommer und eines sollte klar sein: Unsere Hunde brauchen keinen Winterspeck! Doch was sie brauchen wäre gut ausgewogenes Futter, vielleicht etwas zur Vitaminversorgung und ganz wichtig ist eine gründliche Entwurmung, möglichst zum Winteranfang. Würmer kosten Vitamine und Spurenelemente, sie behindern den Darm bei der Verdauung und lassen Infektionen leichtes Spiel. Zudem sind auch die Menschen mehr gefährdet, denn das Zusammenleben im Winter geschieht doch auf engerem Raum als im Sommer. Da wir schon bei Parasiten sind: Flöhe haben im Herbst und Winter Hochsaison – warum das so ist und was man dagegen unternehmen sollte, lesen Sie bitte nach bei der Rubrik „Wissenswertes“.

Bliebe noch das Schneefressen und die daraus resultierende Gastritis. Im Prinzip nichts Schlimmes, falls Ihr Liebling häufig erbricht, achten Sie bitte darauf, dass kein Schnee mehr aufgenommen wird, vielleicht lassen Sie bei erwachsenen Tieren sogar für einen Tag das Futter ganz weg und geben nur reichlich Wasser (kein Hund verhungert innerhalb eines Tages, ganz großes Ehrenwort). Sollte das Erbrechen dann noch andauern, wäre doch der Tierarztbesuch anzuraten – bitte nicht selber mit Medikamenten aus der Humanmedizin herum“doktern“ - das könnte schlimme Folgen haben. Bei Welpen und noch sehr jungen Tieren lieber gleich den Tierarzt aufsuchen, da ist Hungern nicht so die ideale Option.

Zum Thema „Fressen“ haben wir ja nun schon Manches geschrieben – grundsätzlich weniger füttern und möglichst keinen Schnee ;-) doch wäre – gerade zur Weihnachtszeit – eine Menge für den Hund im Haus, was ihn doch sehr interessiert und auch zum Kauen und Fressen animiert. Sämtlicher Weihnachtsschmuck bis zum Baumbehang ist extrem interessant, insbesondere für die „Jugendlichen“ - auch Gebäck und Alkohol – z.B. Schnapspralinen – sind alles andere als gesund für unsere Vierbeiner. Bitte aus der Reichweite bringen – nachts gehen auch gut erzogene Hunde manchmal auf den Tisch!! Christbaumschmuck gegebenenfalls etwas höher hängen als sonst und große Vorsicht mit Kerzen – mit brennenden wegen der Feuergefahr und nicht brennende Kerzen werden auch gerne angenagt und z.T. gefressen – die Folgen könnten im schlimmsten Fall Darmverschluss sein!

So, Weihnachten ist vorbei, was steht vor der Tür? Richtig – Silvester! Bei Essen und Getränken gilt natürlich das Selbe wie zur Weihnachtszeit: unsere tierischen Freunde brauchen weder Alkohol noch Chips oder die Reste von Fondue-Saucen! Doch das größte Problem hier ist der Stress durch eventuell ungewohnt viele Gäste, Trubel, Tischfeuerwerk, Wunderkerzen, knallende Sektkorken und.... ja logisch – das Silvesterfeuerwerk. Das ist für viele Hunde wie Apokalypse now!! Es tut ihren Ohren weh, sie verstehen es nicht, alle ihre Menschen verhalten sich eigenartig und einfach anders... wer von uns hätte da in ähnlichen Situationen nicht Panik? Falls Ihr Liebling unter Silvester leidet – dann sollten Sie rechtzeitig vorbeugen. Natürlich gibt es keine Vollnarkose für den gesamten 31.12. - doch es gibt schon Medikamente, die es deutlich stressfreier angehen lassen – gibt man sie rechtzeitig, so können auch schon mildere Produkte gut helfen bzw. geringere Dosen. Und jetzt? Jetzt sind wir quasi schon im Januar – es ist noch immer sehr kalt und es liegt Schnee – da wissen Sie ja nun was Sie zu tun (und zu lassen..) haben, oder? Außerdem werden die Tage schon länger und manchmal riecht's regelrecht nach Frühling... also, dann machen Sie's gut, ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr!

 

Katzen

Unsere kleinen Stubentiger möchten bei hohem Schnee oder nasskaltem Wetter am Liebsten gleich bei den ersten Schritten im Freien wieder umkehren. Sind sie wieder im Warmen, möchten sie eigentlich ja doch wieder hinaus. Oft gehen sie zur einen Tür hinaus und sitzen nach wenigen Minuten schon wieder vor derselben und jammern kläglich um Einlass! Sind sie wieder im Warmen.... usw... usw... Haben die Tiere dann endlich eingesehen, dass das ganze Raus und Rein nicht sehr sinnvoll ist, ergeben sie sich dem Winterschicksal – einerseits. Andererseits schmollen sie, sind stinkesauer, gelangweilt – kleine Ekelpakete auf leisen Pfoten, doch mit scharfen Krallen... und die können gnadenlos eingesetzt werden, beim Bearbeiten der Möbel, beim Erklimmen von Vorhängen oder Schrankwänden – gipfeln wird diese schlechte Laune im Markieren bestimmter Örtlichkeiten und Gegenstände. Duftsprays oder auch Zerstäuber für die Steckdose schaffen es häufig, die Laune zu bessern und die Grantler zu besänftigen. Es gibt auch Spezialfutter, das beruhigend und ausgleichend wirkt. Ebenso wie diverse Tabletten, die manchmal lediglich eine besondere Vitamin- und Mineralstoffauswahl enthalten, manche wirken auf homöopathischer Basis (auch Schüsslersalze oder Bachblüten können versucht werden), manche sind eben Beruhigungsmittel auf chemischer Basis.

Auch an Silvester sind derartige Mittel zu empfehlen – allerdings sollten sie nicht erst kurz vor Mitternacht gegeben werden, sondern möglichst ein paar Tage vorher – und nicht vergessen: an Silvester möglichst keine Katzen frei laufen lassen, am Besten schon nachmittags mit Futter und einer Toilette sicher einsperren!

Etwa Januar/Februar haben unsere Lieblinge „Hochsaison“ - es liegt in ihrer Natur da um jeden Preis hinaus zu wollen – gleichgültig, wie kalt es ist und wie hoch der Schnee liegt! Da sie aber trotzdem kein dichtes „Draußenfell“ haben und im Freien auch nicht gerade herumtoben und springen, sondern eher würdevoll schreiten oder nur vor dem Haus sitzen und beobachten, wird ihnen doch schneller kalt als wir uns das so vorstellen können. Besonders Langhaarkatzen sind jetzt infektionsanfällig, denn bei ihnen saugt sich die Nässe bis auf die Haut und dann ist die Kälte doppelt gefährlich. Katzen mit kurzem Fell schütteln sich, lecken ein paar Mal über ihr Haarkleid und schon ist die Feuchtigkeit harmlos. Haben die Tiere dann Schluckbeschwerden oder verweigern sie gar das Futter, sind das erste Anzeichen einer Infektion und diese sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Zudem sind die Freiläufer in den Zeiten des Nebels und der frühen Dämmerung durch schlechte Sicht, ihr plötzliches Aufspringen aus ihrer Deckung hinter Schneehaufen oder verschneiten Autos, hochgradig in Gefahr. Wie auch bei Hunden sind hier reflektierende Halsbändchen oder Anhänger hilfreich und vielleicht sogar lebensrettend.

Der Ärger mit den Flöhen kann auch bei den Stubentigern gut beherrscht werden – wie unter „Wissenswertem“ beschrieben. Und immer daran denken, dass ein Flohbefall meistens auch eine Infektion mit Bandwürmern bedingt – also auf jeden Fall gründlich entwurmen. Auch das Immunsystem profitiert von einer Entwurmung: Vitamine können gründlicher aufgenommen werden und ihre Wirkung entfalten, die Verdauung kann ungestört arbeiten und auch wir Menschen können uns, trotz des nahen Beisammenlebens, nicht anstecken. Was für Hund und Mensch gilt, ist im Prinzip auch für die Katze richtig: bei weniger Bewegung sollte auch die Kalorienzufuhr reduziert werden. Doch das ist bei unseren Stubentigern nicht so einfach! Die betteln einfach so lange, stur und lästig, bis wir ihnen gerne etwas füttern nur um des lieben Friedens willen. Es ist fast nicht möglich, einer Katze die fressen will, das zu verwehren. Trost für alle Besitzer vollschlanker Tiere: spätestens im Frühjahr haben diese weder Zeit noch Lust für größere Fressen – d.h. dann wird sich das Gewicht wieder normalisierenl – schneller als wir uns das vorstellen können. Allerdings sind Vitamingaben in Form von Tabletten, Saft oder Pasten der Gesundheit in dieser schweren Jahreszeit sehr förderlich – wie oben beschrieben sogar der guten Laune. Und wie heißt es? Geht es der Katze gut, freut sich der Mensch. So wünschen wir Ihnen, dass es ihren Lieblingen gut gehen möge und sie alle miteinander gut durch den Winter kommen.

Haben wir nicht alle Probleme angesprochen und haben Sie noch Fragen, dann wenden Sie sich bitte an uns – wir werden Sie gerne beraten. → Kontakt

Liebe Grüße

Das Praxis-Team

 

 

Mitterfels, den 23. Oktober 2011

 

Guten Tag,

nach dem verregneten Sommer nun endlich ein goldener Herbst. Der Oktober lockt gerade an Wochenenden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Aber gerade abends merkt man dann doch, dass es schon merklich kälter wird. Also bitte dran denken: Kaninchen und Meerschweinchen besser nicht mehr über Nacht im Auslauf lassen - außer sie können Ihnen einen guten Unterschlupf bieten - trocken und isoliert. Bei Landkatzen werden sie jetzt wieder merken, wie viele Katzen Sie eigentlich haben - die kalten Nächte laden jetzt nicht mehr für Streifzüge ein, da kommen die Mietzen lieber einmal in die warmen fünf Wände. Aber das können wir gut nachvollziehen, ist ein warmer Ofen doch viel reizvoller, als eine vereiste Nase. Wenn Sie vor dem Winter Ihren haarigen Zeitgenossen noch einmal durchchecken lassen möchten oder wissen möchten, was im Winter besonders wichtig ist, dann vereinbaren Sie doch am Besten einen Termin während unseren Sprechstundenzeiten. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Liebe Grüße

Das Praxis-Team

 

Mitterfels, den 27. August 2011

 

Guten Tag,

auf vielfache Nachfrage haben wir nun etwas mehr Fotos zu den Feldhasen zusammengestellt - also Quasi vom Milchschnäuzchen bis hin zum Start in die große weite Welt. Viel Spass beim Ansehen. Hier geht's zur Datei - oder eben über unsere Seite mit den Praxisgeschichten.

Liebe Grüße

Das Praxis-Team

Mitterfels, den 12. August 2011

Guten Tag,

Endlich war der große Tag da: Die vier Feldhasen (die drei aus dem Bericht Nachwuchs bei Wildtieren und noch ein Nachzügler) hoppeln ab sofort wieder auf freiem Fuß. Im Juli hatten sie sich schon nach und nach von Milch auf Grünfutter umgewöhnt und dann gab's nur noch Gras (auch wenn Milch ab und zu doch noch willkommen war). Leider war dann erstmal das Wetter so schlecht, dass das Aussetzen ein zu großes Risiko für die Kellerkinder darstellte. Aber jetzt war es dann soweit: Am ersten längeren Sonnentag wurden die vier wieder Mutter Natur übergeben, und zwar dort, wo große Straßen fern und der Jäger alt ist.

Macht's gut, Ihr vier!

Liebe Grüße

Das Praxis-Team

 

Mitterfels, den 19. Juni 2011

 

Guten Tag,

was haben wir über den warmen, trockenen Frühling geschimpft - aber mittlerweile wünscht sich somanch einer ein Wetter wie im April zurück. Aber das feuchte Wetter ist für die Natur immens wichtig. Sie füllt jetzt wieder die Wasserreserven auf, um für einen warmen, langen Herbst bereit zu sein. Wetten? Wenn Sie bei dem Wetter nicht wissen, was Sie tun sollen - schauen Sie sich doch auf unserer Website um: Hier gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel einen neuen Artikel bei unseren Praxisgeschichten. Diesmal geht es um den Nachwuchs bei Wildtieren.

Liebe Grüße

Das Praxis-Team

Mitterfels, den 15. Mai 2011

Guten Tag,

dieses Jahr haben wir den längsten und schönsten Frühling seit Langem. Seit Wochen strahlt die Sonne und unser wundervoller Bayrischer Wald lädt zu langen Spaziergängen ein. Das ist ein herrlicher Vorgeschmack auf den Sommer. Aber bitte nicht vergessen: Nicht nur wir freuen uns über das warme Wetter: Auch Flöhe, Zecken, Milben und Co stehen auf warmes, trockenes Wetter. Wie Sie Ihren kleinen Streuner oder den Teppichlumpi davor schützen können - das können wir Ihnen gerne erzählen. Kontaktieren Sie uns einfach - wir sind gerne für Sie da.

Liebe Grüße + schöne Spaziergänge

Das Praxis-Team

Mitterfels, den 25. April 2011

Guten Tag,

an dieser Stelle wollen wir einfach mal dem Chef zum 60sten Geburtstag gratulieren! Das Wetter war perfekt und ebenso der (ausnahmsweise mal) ruhige Montag. Kaum zu glauben, dass er schon 60 ist - und ebenso schwer vorzustellen, dass es die Praxis Dr. Güldenhaupt jetzt schon bald 30 Jahre lang gibt.

Liebe Grüße

Das Praxis-Team

Mitterfels, den 20. März 2011

Guten Tag,

die Tage werden endlich wieder länger und die Sonne gibt schon immer mehr einen Vorgeschmack auf das was noch kommt: Der Frühling! Heute ist offizieller Frühlingsbeginn, und auch auf unserer Website ist es wieder bunter geworden! Zum Beispiel gibt es wieder zahlreiche neue Fotos! Vielen Dank an alle, die in den letzten Wochen Bilder eingesendet haben. Eine Auswahl gibt es jetzt für alle zu sehen.

Liebe Grüße

Ihr Praxis-Team Dr. Güldenhaupt

Mitterfels, den 20. Februar 2011

Guten Tag,

es hat sich wieder etwas getan. Abgesehen von Baris Geburtstag gibt es endlich einmal wieder neue Comics auf unserer Seite. Bari-Herrchen und Tierarzt-Sohn Herman hatte offensichtlich mal wieder etwas zu viel Freizeit.

Liebe Grüße + viel Spass

Ihr Praxis-Team Dr. Güldenhaupt

Mitterfels, den 4. Februar 2011

Neues Jahr, neues Glück - neues Fell!

Da hat man sich gerade an den Winter und an die Heizung gewöhnt, und was kommt dann? Der Frühling. Naja - Sie haben Recht. Ganz so früh dann doch nicht, aber allmählich wird es wieder heller und wärmer. Der Januar war im Vergleich zu den Vorjahren wärmer - auch wenn das manchem nicht so vorgekommen sein mag. Doch nicht nur der Winter muss langsam ans Verabschieden denken. Nein, auch das Winterfell sieht seine Tage gezählt. Wen die "Fellknödel" unter Sofa und Bett stören, der sollte langsam vorsorgen: Überflüssiges Fell kann jetzt schon z.B. mit Bürsten ausgekämmt werden. Am effektivsten sind hier die speziellen Bürsten für das Unterfell. Aber Vorsicht: Nicht zu oft an einer Stelle kämmen.

Wenn sich Ihr Hund oder Ihre Katze nicht sofort mit der Bürste anfreunden will, sollten Sie das Ganze langsam angehen und bei den täglichen Streicheleinheiten die Bürste immer öfter einbauen. Zuerst nur die "ungefährliche" Oberseite ohne Borsten. Wer möchte, kann das noch mit Leckerchen bestärken. Dann kann immer öfter die "richtige" Seite eingesetzt werden. Manche Tiere benötigen eine längere Eingewöhnungszeit, andere mögen das Bürsten von Anfang an.

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie uns jederzeit und gerne kontaktieren.

Liebe Grüße,

Ihr Praxis-Team Dr. Güldenhaupt

 

Mitterfels, den 28. Dezember 2010

Wir wünschen all unseren Kunden und Patienten ein gesundes und glückliches neues Jahr 2011!

Liebe Grüße,

Ihr Praxis-Team Dr. Güldenhaupt

 

Mitterfels, den 4. Dezember 2010

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht! Eben noch haben wir uns über die ersten Frühlingsblumen gefreut, dann wurden plötzlich die ersten Wiesen gemäht, das Erntedankfest kam total überraschend und jetzt schickt uns der Winter seine ersten, eindeutigen Vorboten. Gerade der Winter lädt mit seiner Stille zum Rasten ein und nicht umsonst ist die Vorweihnachtszeit die der Besinnung, der Einkehr. Gerade wenn man zur Ruhe kommt, fallen einem noch viele Dinge ein, die man eigentlich längst hätte erledigt haben sollen - die Steuererklärung, Geschenkekauf oder aber vielleicht auch eine noch fällige Impfung oder Entwurmung des Haustieres? Egal was Ihnen so einfällt - wir sind auch in der Zeit vor Weihnachten zu den gewohnten Sprechzeiten für Sie jederzeit erreichbar.

Liebe Grüße,

Ihr Praxis-Team Dr. Güldenhaupt

 

Mitterfels, den 24. Oktober 2010

Ansteckende Blutarmut der Einhufer (Equine Infektiöse Anämie EIA)

 Jetzt ist es also passiert: in unserem Landkreis wurde in einem Pferde-bestand bei einem Tier Infektiöse Anämie  festgestellt. Was ist das überhaupt für eine Erkrankung, woran erkenne ich sie und warum ist sie überhaupt so schlimm?

 Die Infektiöse Anämie der Einhufer ist eine anzeigepflichtige Virusinfektion die – wie der Name schon sagt – nur für Einhufer gefährlich ist, also für Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel und Zebras. Für keine andere Tierart, und damit natürlich auch nicht für den Menschen, besteht Gefahr.

Übertragen wird diese Erkrankung hauptsächlich durch blutsaugende Insekten, insbesondere durch Bremsen, Wadenstecher, aber auch durch Mücken und Stechfliegen. Infizierte Tiere tragen den Erreger ihr Leben lang in sich und scheiden ihn über Körpersekrete wie Speichel, Milch und Sperma aus. Bei engem Tierkontakt kann es eventuell auch dadurch zur Übertragung des Virus kommen. Somit stellen infizierte Tiere stets eine Infektionsquelle dar und müssen laut der „Verordnung zum Schutz gegen die ansteckende Blutarmut der Einhufer“ getötet und die betroffenen Bestände gesperrt werden!

Die Erkrankung zeigt mehrere unterschiedliche Verlaufsformen:

  • Perakut: Die Tiere sterben plötzlich, ohne dass vorher klinische, Symptome aufgetreten wären

  • Akut: Hohes Fieber (40 – 42°C), Muskelschwäche, schwankender Gang, Zittern, punktförmige Blutungen im Bereich der Haut und Schleimhaut, Wasseransammlung (Ödeme), Todesfälle

  • Chronisch: Müdigkeit, Leistungsdepression, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Blutarmut; Blässe, zeitweise unterbrochenes Fieber, gelegentliche Bewegungsstörungen

  • klinisch unauffällig Keine klinischen Symptome in Stress-Situationen können Symptome auftreten (s.o.)

bei dieser Verlaufsform besteht die größte Gefahr für andere Pferde, da die Krankheit eben nicht anhand typischer Symptome erkannt werden kann

Die Diagnose kann relativ einfach serologisch mittels einer Blutuntersuchung durchgeführt werden. 

 Eine vorbeugende Impfung für die ansteckende Blutarmut der Einhufer gibt es nicht. Fliegenbekämpfung im Stall und am Pferd selbst (einsprühen, abwaschen) und das Verhindern von direkten Kontakten mit (stall)fremden Pferden sind neben hygienischen Maßnahmen (Futter, Tränke, Putz-Zeug, Zaumzeug) und dem Vermeiden von Transporten in andere Ställe oder zu Turnieren so ziemlich alles, was man tun kann, um sein Pferd in einem gefährdeten Gebiet zu schützen. Auch sollte gut überlegt werden, ob man zu dieser Zeit neue Pferde im Stall aufnimmt.

 Grundsätzlich soll noch erwähnt werden, dass nach unseren Informationen die bisher im Landkreis Cham und im Landkreis Straubing erkrankten und sofort getöteten Pferde aus Osteuropa stammten und bis jetzt noch kein Fall einer neuen Ansteckung in den beiden Landkreisen bekannt ist. Es ist also Vorsicht geboten, aber mit Sicherheit besteht kein stichhaltiger Grund zur Panik.

Sollten Sie Fragen irgendwelcher Art haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung – schreiben Sie oder rufen Sie an, wir werden uns bemühen, Ihnen und Ihrem vierbeinigen Freund zu helfen!

Ihr Praxis-Team Dr. Reiner Güldenhaupt

 

Mitterfels, den 24. Oktober 2010

Myxomatose

Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine hochansteckende Virusinfektion mit meist tödlichem Ausgang.

Die Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt der Kaninchen untereinander, durch verunreinigtes (kontaminiertes) Futter und durch stechende, blutsaugende Insekten wie z.B. Fliegen, Mücken und Flöhe.

Etwa 4 – 10 Tage nach der Infektion (=Inkubationszeit) entstehen knotige, geschwollene (ödematöse) Veränderungen in Haut und Schleimhaut, insbesondere an den Übergängen von Haut zur Schleimhaut, also an den Augenlidern, den Lippen und den Nasenöffnungen.

 

Verlaufsformen

1.    die ödematöse Form

-     die Tiere zeigen Nasenausfluss, die Augenlider sind gerötet und  geschwollen, Licht schmerzt und die Augen tränen;

-     die Schwellungen greifen im Verlauf der Erkrankung mehr um  sich, erfassen den gesamten Kopfbereich (Lippen, Ohrgrund, Nasenrücken) und den Anogenitalbereich.

-     Schluck- und Atembeschwerden, Abmagerung und bakterielle Infektionen folgen;

2.    die knotige Form: es entstehen knorpelig-elastische Hautverdickungen, die wund werden und verschorfen; diese Form zeigt eine etwas günstigere Prognose als die ödematöse Form, denn die Atmung und das Schlucken dieser Tiere wird kaum beeinträchtigt;

 

Eine Behandlung der Ödematösen Form hingegen ist nahezu aussichtslos und die Prognose sehr schlecht. Bei allen noch so intensiven Bemühungen  sind die Überlebenschancen der Patienten sehr gering. Falls die Tiere die Erkrankung überstehen, haben sie meistens lebenslänglich Probleme bei der Futteraufnahme und kümmern. So ist – auch aus Gründen des Tierschutzes – bei erkankten Tieren eine Euthanasie einem Behandlungsversuch vorzuziehen!

Vorbeuge

Maßnahmen zur Verhinderung einer Erkrankung der Kaninchen an Myxomatose bestehen vor allem in einer regelmäßigen Impfung. Dabei können die Tiere ab einem Alter von 4 Wochen geimpft werden und das unabhängig von der Jahreszeit. Bei einer Erstimpfung muss zur Grundimmunisierung nach 4 Wochen nachgeimpft werden – die Folgeimpfungen finden alle 6 Monate statt.

Grundsätzlich sollte Kontakt zu Wildkaninchen verhindert werden und auch kein Grünfutter verfüttert werden, das von Flächen stammt, zu denen Wildkaninchen Zugang haben.

Zudem sollte man versuchen, die Tiere weitgehend vor Insekten zu schützen, was bei Tieren im Freigehege natürlich gar nicht so einfach ist, aber zumindest in Ställen, in denen der Geruch der Tiere ja intensiver ist als im Freigehege und damit auch mehr Insekten anlockt, sollte man mit Fliegengitter seine Kaninchen schützen.

Natürlich sollte man bei Ausbruch einer derartig hochansteckenden Krankheit Kontakte zwischen den eigenen und fremden Tieren vermeiden, also auch keine anderen Kaninchen aufnehmen oder eigene Tiere, z.B. zum Decken oder zur Pflege, in andere Bestände geben.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, rufen Sie an oder schreiben Sie – wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Ihr Praxis-Team Dr. Reiner Güldenhaupt

 

Mitterfels, den 5. Oktober 2010

Der goldene Oktober hat begonnen!

War der September nicht wunderbar? Es gab noch einmal richtig warme Tage und auch der Start in den Oktober kann sich sehen lassen. Bei so schönem Wetter zieht es die Menschen noch einmal raus in die Natur, und natürlich auch unsere vierbeinigen Lebensbegleiter. Was Sie sicher schon gemerkt haben: Auch alle Parasiten und Plagegeister drehen noch einmal zu Hochtouren auf. Klar - auch sie wollen sich noch einmal vor dem Winter satt fressen - aber hier ist Tierliebe dann doch etwas fehl am Platz.

Wie kann man seinen Hund sinnvoll gegen Zecken, Flöhe und Konsorten schützen? Am Einfachsten wäre es natürlich, den Hund in einen Plastikschlauch einzuschweissen. Aber ob das so glücklich macht? ;o)

 

Besser sind da dann doch die üblichen Mittel, wie z.B. Zeckenzangen. Hierbei immer darauf achten, dass Sie die Zecke direkt am Kopf packen und dann herausdrehen. Gerade bei sehr kleinen Zecken mag das oft eine ziemliche Arbeit sein - aber sie lohnt sich.

Aber warum erst reagieren, wenn man auch vorsorgen kann? Wie wir uns mit Mückenspray schützen, kann auch ein Zeckenhalsband oder auch ein spezielles Mittel helfen, das direkt auf die Haut aufgetragen wird und schnell einwirkt. Es sorgt dafür, dass die Zecken gar nicht erst zubeissen (oder wenn, dann recht schnell vom Tier ablassen).

Ob Sie nun drehen, zupfen, sprühen, schmieren, halsbandeln oder andere Mittel verwenden - die Impfung sollten Sie auf keinen Fall vergessen. Die Krankheiten die durch Zecken übertragen werden können sind nicht nur für uns Menschen gefährlich, sondern auch für Hund und Katze. Wenn Sie hierzu Fragen haben oder eine genauere Beratung wünschen, können Sie uns gerne kontaktieren.

 

Viel Spass & farbenfrohe Spaziergänge wünscht Ihnen

Ihr Praxis-Team Dr. Reiner Güldenhaupt

 

 

 

 

 

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